Zoran Mušič – Landscapes of the Body

Zoran Mušič – Landscapes of the Body | Ausstellungen in Gorizia

ZORAN MUŠIČ | Archive | EXHIBITIONS | Leopold Museum


Ausstellung „Landscapes of the Body“

  • Die Ausstellung zeigt Werke von Zoran Mušič (1909–2005) in drei Orten: Dobrovo Castle, Galerija Lojzeta Spacala in Štanjel und weitere Formate in Nova Gorica und Gorizia. Sie ist Teil der GO! 2025‑Plattform und läuft bis zum 5. September 2025 (https://www.go2025.eu).
  • Dobrovo Castle präsentiert insbesondere Arbeiten aus dem Zyklus „We Are Not the Last“ und Zeichnungen aus dem Konzentrationslager Dachau. Diese Werke stehen im Zentrum des War and Peace-Programms und reflektieren Leid, Widerstand und Überleben (HIT d.d. Nova Gorica, Slovenia).
  • In der Galerija Lojzeta Spacala liegt der Fokus auf dem Zusammenspiel von Körper und Landschaft – Mušič verschmilzt diese Motive zu visuellen Metaphern: Körper als Landschaft, Landschaft als Körper. Gezeigt werden Werke seiner frühen Dalmatinischen Landschaften, Motive aus Siena und Umbriano sowie späte Vegetal‑ und Tierzyklen (https://www.go2025.eu).

Künstlerischer Kontext & Stil

  • Mušič überlebte das Konzentrationslager Dachau. Später verarbeitete er seine Erfahrungen in wiederkehrenden Motiven: vereinsamte Landschaften, entkörperlichte Figuren, vegetale Strukturen, Kathedralen und meditative Selbstporträts (hk-aga.org, The Fortnightly Review, zoran-music-comarte.com).
  • Seine Landschaften sind nicht rein representativ, sondern oft emblematisch: karge Hügel bei Siena erinnern an Leichenberge, wie er später erklärte – eine intensive visuelle Verknüpfung aus Erinnerung und Bildsprache (The Fortnightly Review, zoran-music-comarte.com).
  • Die Vegetalzyklen markieren eine spätere Phase, in welcher verschlungene Äste und Wurzeln metaphorisch an verknotete Körper und vergangene Existenz erinnern (hk-aga.org).

Fazit

Die Ausstellung führt systematisch durch Mušičs Entwicklung: vom mediterranen Ursprung über die traumatische Erfahrung in Dachau bis zur späteren künstlerischen Verarbeitung, in der Landschaft und Körper gleichermaßen zum Ausdruck von Verlust, Erinnerung und stiller Reflexion verschmelzen. Die Auswahl der Werke spiegelt seine universelle Bildsprache wider – dramatisch, symbolisch und zugleich tief persönlich.